
FinanzpresseDurch Beschluss des Amtsgerichtes Nürnberg wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der LinoDiagnostic AG in Nürnberg zum 01.06.2003 eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Dr. Stefan Oppermann bestellt.
SGS übernimmt INSTITUT FRESENIUS
Hamburg / Taunusstein, 23. März 2004
SGS übernimmt Marktführerschaft in Deutschland: Akquisition von INSTITUT FRESENIUS Chemische und Biologische Laboratorien AG, Taunusstein, Deutschland abgeschlossen
Damit ist die SGS in Deutschland Marktführer in den Bereichen Umweltanalytik, agrochemische und pharmazeutische Analytik, Wasseranalytik sowie auf dem Gebiet der Prüfungen für die
mikroelektronische Industrie.
Nürnberg, 03.Juni 2003 Durch Beschluss des Amtsgerichtes Nürnberg wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der LinoDiagnostic AG in Nürnberg zum 01.06.2003 eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Dr. Stefan Oppermann bestellt.
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Nürnberg, 02.Mai 2003 Die LinoDiagnostic AG in Nürnberg hat am 11.04.2003 durch ihren erst im März bestellten Vorstand Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Durch das Amtsgericht Nürnberg wurde mit Beschluss vom 14.04.2003 Herr Rechtsanwalt Dr. Stefan Oppermann als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Das Unternehmen wird nun unter Aufsicht von Herrn Dr. Oppermann fortgeführt und es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass der größte Teil der Arbeitsplätze erhalten werden kann. Die Auftragslage der LinoDiagnostic AG ist zufriedenstellend, die laufenden Kosten des Betriebes können voraussichtlich gedeckt werden. Der Geschäftsbetrieb läuft normal weiter. Ausschlaggebend hierfür ist die hohe Kundenzufriedenheit sowohl bei privaten, industriellen und öffentlichen Auftraggebern mit den hochwertigen Leistungen der LinoDiagnostic AG, die sich zukünftig noch weitergehend als bisher auf seine Kernkompetenzen (Ingenieurleistungen im Bereich von Schadstoffen in Gebäuden, Schadstoffmessungen und Analysen, Ingenieurleistungen in den technischen Ausbaugewerken und kontrolliertem Rückbau) konzentrieren wird. Alle bestehenden und zukünftigen Aufträge werden in gewohnter Qualität mit dem Spezialistenteam aus Ingenieuren, öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen, Umwelttechnikern und Geologen ausgeführt.
Zur Zeit wird mit den Führungskräften der LinoDiagnostic AG über eine "Management-Buy-Out" Lösung verhandelt, bei dem Betriebsteile von dem Management übernommen werden sollen und in einer neuen Firma fortgeführt werden. Der zu erzielende Kaufpreis wird zur Gläubigerbefriedigung herangezogen. Das neue Unternehmen soll nach Möglichkeit so gestellt werden, dass die Überlebensfähigkeit der übertragenen Teilbetriebe langfristig gesichert ist.
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der LinoDiagnostic AG sind allein dadurch entstanden, dass die Übernahme im Jahr 2000 von circa 86% der Geschäftsanteile an der Institut Fresenius Chemische und Biologische Laboratorien AG zu 100% fremdfinanziert wurde. Der geplante Börsengang des Institut Fresenius konnte aufgrund der allgemeinen Kapitalmarktlage kurzfristig nicht realisiert werden. Die finanziellen Belastungen aus dem Kaufpreis konnten letztendlich nicht mehr aus dem operativen Geschäft finanziert werden.
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